Design
Die Design-Prinzipien von Celestia bilden das Fundament für eine konsistente und hochwertige Nutzererfahrung. Ziel ist ein “unsichtbares Design”, das den Nutzer effizient ans Ziel führt, ohne durch die Gestaltung abzulenken.
Kernprinzipien
Section titled “Kernprinzipien”1. Klarheit (Clarity)
Section titled “1. Klarheit (Clarity)”Klare Kommunikation ist die Basis jeder Interaktion. Es sollten niemals Fragen offen lassen.
- Visuelle Hierarchie: Leite den Blick des Nutzers durch gezielte Gewichtung von Elementen.
- Feedback-Mechanismen: Jede Aktion des Nutzers muss eine unmittelbare, verständliche Reaktion des Systems auslösen.
- Sprache: Verwende einfache, präzise Formulierungen.
2. Konsistenz (Consistency)
Section titled “2. Konsistenz (Consistency)”Vertrauen entsteht durch Vorhersehbarkeit. Bekannte Muster reduzieren den Lernaufwand.
- Identische Komponenten: Wiederkehrende Elemente (wie Buttons oder Menüs) verhalten sich überall identisch.
- Etablierte Konventionen: Nutze gelernte Interaktionsmuster, statt das Rad vollständig neu zu erfinden.
3. Effizienz (Efficiency)
Section titled “3. Effizienz (Efficiency)”Zeit ist die wertvollste Ressource des Nutzers. Reibung muss minimiert werden.
- Schnelle Wege: Die User*innen sollen schnellstmöglich zu ihrem Ziel gelangen.
- Direktzugriff: Häufige Aktionen müssen leicht zugänglich sein, Workflows sollten ohne Umwege funktionieren.
4. Barrierefreiheit (Accessibility)
Section titled “4. Barrierefreiheit (Accessibility)”Inklusion ist kein optionales Feature, sondern eine Grundvoraussetzung.
- WCAG 2.1 AA: Dieser Standard ist unser Minimum für Kontraste, Schriftgrößen und Bedienbarkeit.
- Multimodale Info: Informationen dürfen niemals ausschließlich über Farbe vermittelt werden.
- Tastaturbedienbarkeit: Alle interaktiven Elemente müssen ohne Maus voll funktionsfähig sein.
5. Ästhetik (Aesthetics)
Section titled “5. Ästhetik (Aesthetics)”Visuelle Qualität schafft Professionalität und Vertrauen.
- Whitespace: Nutze Leerraum gezielt zur visuellen Entspannung und Strukturierung.
- Harmonie: Eine durchdachte Typografie und Farbpalette sorgen für ein ausgewogenes Gesamtbild.
- Mikro-Interaktionen: Subtile Animationen unterstützen die Orientierung und bestätigen Aktionen.
Priorisierung
Section titled “Priorisierung”Bei Design-Konflikten gilt die folgende verbindliche Rangordnung:
- Barrierefreiheit: Hat stets oberste Priorität und ist nicht verhandelbar.
- Usability: Die Erreichung des Nutzerziels steht über anderen Faktoren.
- Konsistenz: Abweichungen sind nur erlaubt, wenn sie einen massiven Nutzwert bieten.
- Performance: Schnelle Interaktionszeiten gehen vor visuellen Spielereien.
- Ästhetik: Die visuelle Veredelung erfolgt nach Erfüllung der funktionalen Kriterien.
Best Practices: Do’s and Don’ts
Section titled “Best Practices: Do’s and Don’ts”| Do’s | Don’ts |
|---|---|
| Nutze etablierte Patterns und Komponenten aus dem Design System. | Erfinde keine neuen Styles ohne triftigen Grund. |
| Design-Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein. | Priorisiere niemals Optik über Bedienbarkeit. |
| Gestalte auch Fehlerzustände und Edge Cases mit Sorgfalt. | Verwende zu viele verschiedene Stile auf einer Ebene. |
| Nutze Gridsysteme für visuelle Balance. | Verlasse dich auf Farbe als alleiniges Informationsmerkmal. |
Markenidentität (Stutz Medien)
Section titled “Markenidentität (Stutz Medien)”Celestia ist das digitale Gesicht von Stutz Medien. Das Design muss daher folgende Attribute widerspiegeln:
- Professionell: Saubere und strukturierte Interfaces.
- Innovativ: Moderne, aber zeitgemäße Ästhetik.
- Vertrauenswürdig: Konsistente und vorhersehbare Erlebnisse.
- Nutzerorientiert: Fokus auf die realen Ziele der Endanwender.
Diese Prinzipien leben durch ihre Anwendung. Sie sind kein starres Regelwerk, sondern ein Leitfaden, der bei fundierter Entscheidungsfindung unterstützt.